
Aktuelles Kolloquium: Archäologische und bauhistorische Dokumentationsarbeiten in der Domus Augustana auf dem Palatin in Rom
Der Archäologische Lehrstuhl und das Martin von Wagner Museum geben Schriften heraus, die unter anderem für die Publikation von Magisterarbeiten und Dissertationen genutzt werden.
Würzburger
Forschungen zur Altertumskunde
Herausgegeben von Stephanie Böhm und Ulrich Sinn
Nachrichten
aus dem Martin von Wagner Museum
Herausgegeben von Stefan Kummer und Ulrich
Sinn
(Reihe A: Antikensammlung; Reihe B: Neuere Abteilung)
Mitherausgeberschaft bei folgenden Zeitschriften und Reihen:
Nikephoros. Zeitschrift für Sport und Kultur
im Altertum
Herausgeber: Wolfgang Decker, Joachim Ebert, Ulrich
Sinn, Ingomar Weiler.
Studienbücher zur Geschichte und Kultur der
Alten Welt
Herausgeber: Klaus Bringmann (Römische Republik),
Elisabeth, Erdmann (Didaktik), Klaus M.
Girardet (Spätantike), Gustav Adolf Lehmann
(Griechische Geschichte), Ulrich Sinn (Archäologie), Karl Strobel (Kaiserzeit. Rezeption der Antike), Karl-Theodor
Zauzich, (Nichtklassisches Ägypten).
Olympia in der römischen Kaiserzeit und Spätantike
Internationales Grabungsprojekt zur Erforschung der Spätgeschichte des Zeusheiligtums von Olympia (bis 5. Jh. n. Chr.). Ein weiterer Schwerpunkt der Untersuchung gilt der Entwicklung des Platzes nach der Einstellung des paganen Kults: Studien in einer frühbyzantinischen Siedlung bis zur Landnahme durch die Slawen (5. - 7. Jh. n. Chr.) Das Projekt erfolgt im Rahmen der Olympiagrabung des Deutschen Archäologischen Instituts. (Regelmäßige Teilnahme von Studierenden).
Ansprechpartner: Prof. Sinn
Ausgehend von dem reichen Bestand in der Antikensammlung des Martin von Wagner Museums nimmt das Würzburger Institut eine führende Stellung in der Erforschung antiker Gemmen und Gläser ein.
Ansprechpartnerin: Dr. Weiß
Denkmäler des römischen Klassizismus
Forschungsgegenstand sind Marmorreliefs mit Götterbildern, gestaltet in der Art klassischer Weihreliefs. Es handelt sich um spätrepublikanische und kaiserzeitliche Arbeiten, die sich zwar am Vorbild griechischer Votive orientieren, diese aber nicht kopieren, somit also klassizistische Neuschöpfungen darstellen, deren eklektischer Charakter sich u.a. in der Rezeption von Bildkompositionen und Figurentypen offenbar wird.
Ansprechpartnerin: Prof. Böhm
Frühgriechische Kultur und ihre Beziehung zum Orient
Die griechische Kunst des 7. Jhs. v. Chr. ist geprägt von Denkmälern, deren Genese ohne den Einfluß der Kulturen des Vorderen Orients undenkbar wäre. Nicht umsonst nennt man das 7. Jh. die ´orientalisierende Epoche´ innerhalb der griechischen Kulturgeschichte. Anhand verschiedener Denkmälergattungen der frühgriechischen Kunst wird der Facettenreichtum der ´Orient-Rezeption´und des ´Kulturtransfers´ untersucht.
Ansprechpartner: Prof. Böhm
Im Vordergrund stehen Erfassung, Dokumentation und wissenschaftliche Bearbeitung sizilischer Denkmäler des ´dädalischen´ Stils. Besonderes Interesse gilt dabei den Werken der Elfenbein- und Holzschnitzerei, der Kalkstein- und Marmorplastik sowie der matrizengeformten Koroplastik. Ziel der Untersuchung ist es, die kunstgeschichtliche Bedeutung dieser Arbeiten zu würdigen und Aufschluß über Kontakte zwischen mutterländischem und ´kolonialem´ Kunsthandwerk im 7. Jh. v. Chr. zu gewinnen.
Ansprechpartnerin:
Prof.
Böhm
Gegenstand
der Untersuchung sind die figürlichen Salbgefäße in Form von Tieren und
Mischwesen aus protokorinthischer und korinthischer Produktion. Ziel
ist es,
auf der Basis einer möglichst umfangreichen Materialvorlage Aufschluss
über Formenvielfalt und Entwicklung sowie Funktion und
kulturgeschichtliche Bedeutung dieser für die Keramikproduktion
Korinths im 7. und 6. Jh. v. Chr. so wichtigen Gattung zu gewinnen.
Ansprechpartnerin: Prof. Böhm
Thesaurus Cultus et Rituum Antiquorum (ThesCRA)
Internationales Projekt zur Erstellung eines Bildlexikons zu den Zeugnissen des praktizierten Kults in der griechisch-römischen Welt. In Kooperation mit der Universität Perugia entstand in Würzburg der Band über die Öffentlichkeit des praktizierten Kults. Würzburg ist Sitz eines der Redaktionszentren, finanziert von der Heidelberger Akademie der Wissenschaften. (Regelmäßige Beschäftigung von studentischen Hilfskräften; Sachmittel).
Ansprechpartner: Dr. Kossatz-Deißmann
In Kooperation mit dem Mineralogischen Institut der Universität Würzburg werden Kurse zu naturwissenschaftlichen Methoden der Zeitbestimmung und Materialanalyse angeboten.
Ansprechpartner: Dr. Schüssler (Mineralogie)
Eine Vielzahl von Anregungen für die Forschung und die Lehre gehen von der Antikensammlung des Martin von Wagner Museums aus: regelmäßige Beschreibungs- und Bestimmungsübungen; Vorbereitung und Durchführung von Sonderausstellungen; Unterweisung in allen Bereichen der Öffentlichkeitsarbeit (Beschriftung, Handzettel, Katalogtexte, Führungen). In der Museumsinitiative organisieren Studierende regelmäßig Sonntagsführungen. Durch Drittmittelprojekte werden regelmäßig mehrere Forscher an das Museum und damit an das Archäologische Seminar gebunden. Dadurch ergibt sich zum Beispiel langfristig ein Schwerpunkt im Bereich antiker Gemmen und Gläser.
Ansprechpartner für alle Museumsbelange: Dr. Zoi
Kotitsa
Ansprechpartnerin für antike Gemmen und Gläser:
Dr.
Carina Weiß
Neben eigenen Grabungsaktivitäten besteht die Möglichkeit, über das Landesamt für Denkmalpflege, Außenstelle Würzburg (Dr. Hoppe) und in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für vor- und frühgeschichtliche Archäologie der Universität Würzburg an Ausgrabungen teilzunehmen. Einige dieser Grabungsprojekte haben den Charakter von Lehrgrabungen.
Ansprechpartner: Dr. Hoppe (LfD Würzburg)Europäisches Austauschprogramm
Das Institut pflegt im Rahmen des Sokratesprogramms regelmäßigen Studenten- und Dozentenaustausch mit den Universitäten Neapel, Athen und Thessaloniki. Es existiert ein wechselseitiger Studenten- und Dozentenaustausch. Das Institut partizipiert darüber hinaus an der Universitätspartnerschaft mit Padua. (Vergabe von Stipendien).
Ansprechpartner: Prof. Sinn